Einführung

Der Verlust der Haare bringt Ihnen Unzufriedenheit wegen Ihrem Aussehen. Das kann Ihr Selbstvertrauen beeinflussen und kann viele Aspekte Ihres Lebens aus dem Gleichgewicht bringen.
Der Haarverlust führt dazu bei dass Sie älter aussehen und setzt Akzente auf die Falten und die Linien Ihres Gesichtes. Die Selbstachtung ist für Ihre Lebensqualität sehr wichtig. Der Zweck der Haareinpflanzung ist es Ihrem Gesicht eine Form zu verleihen und Sie jünger aussehen zu lassen.


Die Glatzenbildung bei Männern ist ein komplexes ästhetisches Problem welche auch Minderwertigkeitsgefühle mit sich bringt. Der Verlust des Haares kann von mehreren Faktoren abhängig sein: das Älterwerden, genetischer Ursache, hormonelle Veränderungen. Ebenfalls kann es auch nach Verbrennungen oder nach komplexen lokalen Verletzungen dazu kommen.
Chirurgische Massnahmen zur Behebung der Glatze werden schon seit gut 30 Jahren angewandt und sie werden ständig verbessert.

Welche Patienten kommen für eine Haartransplantation in Frage

Es gibt eine Mehrheit von Techniken zur Beseitigung der Glatze, aber bei allen wird das vorhandene eigene Haar benützt. Wichtig ist, das der Chirurg die richtigen Wege findet um dieses am wirksamsten zu benutzen. Nicht jede Art des Haarverlustes kann durch eine Haartransplantation gelöst werden, deshalb ist es von wesentlicher Bedeutung, das eine genaue Diagnose vorhanden ist, die sich auf die Anamnese, klinische Untersuchungen und Laborwerte basiert.
Der Eingriff ist bei Patienten mit Lupus Erythematodes, Lichen, Follikulitis oder Sklerodermien nicht empfohlen. Ebenfalls, muss eine besondere Aufmerksamkeit der Tendenz zur Bildung von Wulstnarben oder einiger Blutkrankheiten gewehren.
Die Kandidaten für eine Haartransplantation müssen gesunde Stellen hinten und an der seite haben.

Operationsrisiken

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschliessen. Im allgemein ist die Haartransplantation ein sicherer chirurgischer Eingriff wenn sie von einem Fachmann durchgeführt wird. Trotzdem reagiert jeder Patient auf eigener Art, so dass das Ergebniss nie ganz vorhersehbar ist. Komplikationen die auftreten können sind : Infektionen, starke Blutungen, Narbenerbreitung. Ebenfalls, gibt es das Risiko dass das Transplantat nicht akzeptiert wird. Wenn der Haarverlust nach der Operation sich weiterentwickelt, kann ein geflecktes unnatürliches Aussehen erscheinen, wenn das transplantierte Haar (welches in der Regel nicht ausfällt) sich neben Stellen die sich weiterhin lichten befinden.

Präoperatorische Anweisungen

  • essen und trinken Sie nichts mehr nach Mitternacht vor dem Operationstag;
  • es wird untersagt Aspirin oder Medikamente die Aspirin enthalten 2 Wochen vor der Operation einzunehmen;
  • Sie müssen dem Chirurgen und dem Anästhesisten mitteilen, falls Sie gesundheitliche Probleme haben (Blutdruck, Gefässerkrankungen, Infarkt, Blutzuckerkrankheit, Lungenerkrankungen, Gerinnungsprobleme, Epilepsie, neurologischen Erkrankungen, Allergien bei verschiedenen Medikamenten);
  • Sie müssen dem Arzt mitteilen ob Sie eine Zahnprothese oder Kontaktlinsen tragen;
  • falls Sie rauchen, planen Sie mindestens 1-2 Wochen vor der Operation ein, mit dem Rauchen aufzuhören und nicht eher als 2 Wochen nach der Operation wieder damit anzufangen.
  • vermeiden Sie eine masslose Sonnenbestrahlung vor der Operation;
  • halten Sie keine strenge Diät vor der Operation, da diese die Heilung verzögern kann;
  • falls Sie eine Erkältung oder eine Infektion jedlicher Art bekommen, muss die Operation vertagt werden;

Der chirurgische Eingriff

Es gibt eine Mehrzahl an Techniken zur Beseitigung der Kahlköpfigkeit und in der Regel wird eine eine Kombination mehrerer Methoden gewälht.
Die Haartransplantation wird under Lokalanästhesie kombiniert mit intravenöser Anästhesie durchgeführt. Während der ganzen Operation werden Sie wach,aber entspannt sein. Die Vollnarkose wird im Falle der Hauterweiterung oder bei Benützung von kreisförmigen Hautflächen angewandt.
Die Haartransplantation bedeutet die Entnahme von Haaren mitsamt Wurzeln, im Bereich einiger Spenderinseln die sich meistens am Hinterhaupt oder an den Schläfen befinden, ihre Zerlegung unter dem Mikroskop und die Implantierung an den kahlen Stellen. Abhängig von der Grösse werden Micro-Grafts (1-2 Haare ), Mini-Grafts (2-4 Haare) und grosse kreis- oder streifenförmige Grafts (10-40 Haare) angewandt. Die Letzten geben in der Regel ein unnatürliches Aussehen und in der letzten Zeit wurde auf sie verzichtet. Während einer Operation kann die Zahl der Micro-und Mini- Grafts bis zu 700-1000 steigen. Um eine normale Blutströmung im Kopfbereich zu erhalten, dürfen die Grafts nicht zu nah verpflanzt werden. Die Freistellen zwischen ihnen werden in einer weiteren Sitzung gefüllt.
Die Hauterweiterung die meistens in der Rekonstruktionschirurgie benützt wird hat auch Verwendungen bei der chirurgischen Behandlung des Haarausfalls, wobei eine bedeutende Abdeckung in kurzer Zeit erzielt wird. Der Eingriff besteht aus der Einführung - Introducere eines Silikonballons unter die behaarte Haut,wobei sich deren Oberfläche zunehmend durch das schrittweise Aufblasen des Silikonballons ausdehnt.

Postoperatorischer Klinikaufenthalt

Der Klinikaufenthalt beträgt 24 Stunden. Am ersten Tag nach der Operation werden die Verbände entfernt, dem Patienten wird der Kopf gewaschen und er wird nicht mehr verbunden.

Nachbehandlung

Nach der Entlassung werden die Fäden 10 Tage nach der Operation gezogen, was auch durch den jeweiligen behandelnden Hausarzt durchgeführt werden kann.
Drei Wochen lang müssen Kontaktsportarten und intensive sportliche Übungen, welche die Kopfblutströmung erhöhen und es zu Blutungen kommen könnte, vermieden werden
Alle Haartransplantate fallen nach 6 Wochen aus aber die Wurzeln bleiben erhalten, so dass die Haare nachher normal wachsen werden. Für ein optimales Ergebnis, ist allgemein noch mindestens ein Eingriff notwendig.

Schlussfolgerungen

Wir haben eine reiche Erfahrung in der Behandlung des Haarausfalls nach Verletzungen und Verbrennungen (cca. 1.000 Fälle), insbesondere bei Kindern. Was den natürlichen Haarausfall betrifft, haben wir über 100 Fälle nur durch Haartransplantation gelöst.