Einführung

Die Brust ist eines der wichtigsten Elemente der weiblichen Schönheit, das Symbol der Sexualität, der Mutterschaft und ist eine erogene Zone. Darum muss das Volumen und die Form der Brust eine wichtige Rolle im Leben der Frau spielen.
Die Reduktionsmammaplastik kann Probleme, die sehr grosse und hängende Brüste verursachen, lösen. Angefangen von Schmerzen im Bereich des Halses, der Ohren, des Rückens und Hautentzündungen, bis hin zu Skelettverformungen und Atembeschwerden. Andere kleine, aber vorhandene Probleme sind Schwierigkeiten bei der Anschaffung von BH´s und die Auswahl der Kleidung. Diese Ereignisse haben einen negativen Einfluss auf die Psyche der Frau, genauso wie im Fall von kleinen Brüsten. Die Brustverkleinerung wird seit den 50er Jahren praktiziert, seitdem nutzen eine grosse Anzahl von Frauen die Vorteile dieses Eingriffs.

Welche Patienten kommen für eine Brustverkleinerung in Frage

Die Brustverkleinerung wird bei Frauen mit grossen und hängenden Brüsten angewandt. Keine Sportübung und keine Behandlung kann diese Behinderung entfernen.
Bei der ersten Untersuchung ist es wichtig, dass Sie mit dem Chirurgen über Ihre Erwartungen sprechen, da jeder Einzelne eine andere Vorstellung über Grösse und Form des Busens, sowie das Aussehen der Narben hat. Sie sollten auch über die Versetzung von Mamille und Brustwarze sprechen, damit Sie verstehen was für eine Narbe entstehen wird.

Operationsrisiken

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschliessen. Die Risiken müssen ausführlich mit dem Chirugen und dem Anästhesisten vor der Operation besprochen werden. Ausser den Risiken die eine Vollnarkose mit sich bringt, können Infektionen oder Blutergüsse auftreten, die unästhetische Narben verursachen können. Selbst ohne diese Komplikationen hinterlässt diese Operation Narben, die bemerkt werden können und von Dauer sind. Ein schwieriger Heilungsprozess mit breiten Narben tritt in der Regel bei Rauchern auf.
Es können Veränderungen der Empflindlichkeit im Bereich der Brustwarze erscheinen die sehr selten andauern. Bei diesem Verfahren kann es zu leichten Unterschieden der Brustform oder können die Brustwarzen in unterschiedlicher Höhe plaziert sein. Da bei diesem Eingriff viele Milchkanäle zerlegt werden, kann es in sehr seltenen Fällen zum kompletten Verlust der Stillungsfähigkeit kommen.
Die Reduktionsmammaplastik ist keine einfache Operation, aber normalerweise ist sie sicher wenn sie von einem erfahrenen plastischen Chirurg durchgeführt wird.

Präoperatorische Anweisungen

  • vor der Operation muss eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden;
  • essen und trinken Sie nichts mehr nach Mitternacht vor dem Operationstag;
  • es wird untersagt Aspirin oder Medikamente die Aspirin enthalten 2 Wochen vor der Operation einzunehmen;
  • in der Regel wird der Eingriff nicht während des Monatzyklus vorgenommen;
  • Sie müssen dem Chirurgen und dem Anästhesisten mitteilen, falls Sie gesundheitliche Probleme haben (Blutdruck, Gefässerkrankungen, Infarkt, Blutzuckerkrankheit, Lungenerkrankungen, Gerinnungsprobleme, Epilepsie, neurologischen Erkrankungen, Allergien bei verschiedenen Medikamenten);
  • Sie müssen dem Arzt mitteilen ob Sie eine Zahnprothese oder Kontaktlinsen tragen;
  • falls Sie rauchen, planen Sie mindestens 1-2 Wochen vor der Operation ein, mit dem Rauchen aufzuhören und nicht eher als 2 Wochen nach der Operation wieder damit anzufangen.
  • vermeiden Sie eine masslose Sonnenbestrahlung vor der Operation;
  • halten Sie keine strenge Diät vor der Operation, da diese die Heilung verzögern kann;
  • falls Sie eine Erkältung oder eine Infektion jedlicher Art bekommen, muss die Operation vertagt werden.

Der chirurgische Eingriff

Die Reduktionsmammaplastik wird unter Vollnarkose durchgeführt. Sie dauert 2-3 Stunden abhängig von der Komplexität des Falles. Es gibt sehr viele Operationsmethoden; die am meisten angewendete Technik setzt einen Schnitt in Form eines Ankers, der der natürlichen Kontur des Busens folgt, voraus. Überflüssiges Gewebe wird entfernt, die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefässen, wird nach oben verlagert laut der davor geplanten Zeichnung. Ebenfalls wird die Brustdrüse von dem Brustmuskel getrennt, das überflüssige Fett- und Drüsengewebe wird entfernt, Brustwarze und Drüsenkörper werden in die neue Position gebracht und mit feinsten Fäden fixiert. Man kann auch währendessen eine Fettabsaugung durchführen um Fettgewebe im Bereich der Achselhöhle zu entfernen. Es entsteht eine Narbe um die Brustwarze, eine die vertikal zur Brustfalte verläuft und eine Narbe in der Brustfalte. Für 24 Stunden wird eine Dränrohr gelegt.

Postoperatorischer Klinikaufenthalt

Der postoperatorische Klinikaufenthalt beträgt 1-2 Tage, in diesem Zeitraum werden Antibiotika verabreicht. Die Patientin wird über dem Verband eine elastische Binde tragen. In den ersten Tagen kommt es zu Blutergüssen und Schmerzen im Bereich der Brust.

Nachbehandlung

Nach der Entlassung werden die Fäden 12 Tage nach der Operation gezogen, was auch durch den jeweiligen behandelnden Hausarzt durchgeführt werden kann. 2-3 Monate ist es Pflicht eine chirurgischen Büstenhalter zu tragen. Es können Veränderungen der Empfindlichkeit im Bereich der Brustwarze erscheinen die in der Regel innerhalb der ersten 6 Wochen verschwinden und sehr selten andauern.
Dem Beruf kann man einer Woche nach der Operation wieder nachgehen, aber sportliche Tätigkeiten müssen 1 Monat lang vermieden werden.
Die Stillfähigkeit bleibt erhalten im Falle einer neuen Schwangerschaft, aber diese wird sich negativ auf die Narben und die Position der Brust auswirken. Die Narben sind bis zu 6 Monate gerötet und geschwollen, jedoch nach 9-12 Monaten werden sie glatt und heller. Es wird geraten 1 Jahr nach der Operation Sonnenbestrahlung zu vermeiden, damit keine Pigmentierung der Narben entsteht. Wir bemühen uns die Narben so klein wie möglich und schwer bemerkbar zu machen. Trotzdem ist es wichtig nicht zu vergessen, das die Reduktionsmammaplastik grosse und permanente Narben hinterlässt. Glücklicherweise werden Sie vom Busenhalter oder Badeanzug verdeckt.

Schlussfolgerungen

Sie müssen vorhersehen, dass die neue Brustposition nicht von Dauer sein wird - die Auswirkung der Erdanziehungskraft, von Schwangerschaften, des Älterwerdens und von Gewichtsschwankungen können eine stufenweise Wiedererscheinung der Ptosis verursachen. Dennoch werden Sie durch diese Operation dem körperlichen Unwohlsein durch grosse Brüste entgehen, der Körper wird besser proportioniert sein, auch die Kleidung wird Ihnen besser passen und was am wichtigsten ist, Sie werden ihre Minderwertigkeitsgefühle los.
Wir haben eine reiche Erfahrung mit dieser Operation, über 3000 operierte Patientinnen innerhalb von 15 Jahren. Wenn Sie wirklichkeitsnah was die Erwartungen angeht sind und bereit sind die Konsequenzen, die eine permanente Narbe betrifft, zu ertragen, dann ist die Reduktionsmammaplastik die einzige Lösung für Sie.

Erfahren Sie mehr über diesen Eingriff. Machen Sie einen Termin bei Herrn Dr. Bratu aus.