Einführung

Für viele Frauen ist die Brustvergrößerung eine Bedingung um sich gut zu fühlen, schöner und anziehender zu sein. Die Brustvergrößerung führt zu einem besseren Selbstvertrauen der Frau das die wichtigste Bedingung für eine bessere Gesundheit und mehr Erfolg im Leben darstellt.
Die Brustvergrösserung, auch bekannt unter dem Begriff "Mammoplastik" wendet sich an Frauen die meinen, dass ihre Brüste zu klein sind. Sie kann die Umfangsreduzierung des Busens nach einer Schwangerschaft oder einem beträchtlichen Gewichtsverlustes korrigieren.Mit Hilfe von Prothesen kann man auch eine Brustasymmetrie lösen.Ausser dem chirurgischen Eingriff bei dem ein Implantat eingeführt wird, gibt es keine andere Methode die die Grösse und Festigkeit des Busens offensichtlich zunehmen lässt.

Über Implantate

Das Material aus dem die Prothesen angefertigt sind ist das Silikon, ein Material das wegen seiner Biokompatibilität am häufigsten für medizinische Implantate verwendet wird.
Ausser für die Anfertigung von Brustimplantaten hat das Silikon noch viele andere Anwendungen in der Medizin: Hülle der Nahtfäden, Schutzschicht für künstliche Herzklappen, Silikonprothesen für Patienten mit orthopädischen Erkrankungen. Vor ungefähr 12 Jahren gab es den Verdacht, dass es eine Verbindung zwischen den Silikonprothesen und zwei besonderen Krankheiten: Brustkrebs und der Autoimunkrankheit gibt. Wissenschaftliche Daten von über 2.000.000 Frauen mit Brustimplantaten wurden aus der ganzen Welt gesammelt. Sie bestätigen die Tatsache, dass es keinen Beweis gibt, das Silikon irgendeine Krebsart oder die Autoimunkrankheit verursacht. Die Ergebnisse sind von der Universität Südkalifornien im "Fachblatt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie", der Universität von Calgary-Canada im "Englischen Journal für Medizin", der Mayo Klinik-USA bekanntgegeben und alle bestätigen, dass es kein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Silikonimplantaten gibt.
Die Autoimunkrankheit ist ein allgemeiner Begriff, der ein Imunsystem, welches abwehrend auf körpereigene Substanzen reagiert, beschreibt. Diese Probleme tauchen von selbst in der Bevölkerung auf. Die Theorie, dass Silikon die Autoimunkrankheit hervorrufen könnte ist falsch, was durch zahlreiche Teste bei Frauengruppen mit Implantaten demonstriert wurde. Klinische Studien haben bewiesen, dass es keine Verbindung zwischen Silikonimplantaten und der Beschädigung des Gewebes gibt. Es geben Studien die fortwährend diese Ergebnisse auf einer grossen Frauengruppe, in einer langen Zeitspanne, prüfen.
Die Prothesen sind entweder vorgefüllt mit Silikongel, oder werden während der Operation mit Kochsalzlösung aufgefüllt. In den letzten Jahren ist man in ganz Europa wieder zur Benutzung von Prothesen mit Gel zurückgekommen und beginnend mit dem Jahr 2003 wurde beschlossen, dass sie erneut in den Vereinigten Staaten benutzt werden können.

Welche Patienten kommen für eine Brustvergrösserung in Frage

Jede Frau die eine Verbesserung ihres Aussehens, aber nicht eine Perfektionierung, sich wünscht, kann sich einer Brustvergrösserung unterziehen. Wenn Ihre Wünsche realistisch sind, könnten Sie eine gute Kandidatin dafür sein.

Operationsrisiken

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschliessen. Die Risiken müssen ausführlich mit dem Chirugen und dem Anästhesisten vor der Operation besprochen werden. Ausser den Risiken die eine Vollnarkose mit sich bringt, können Infektionen, Blutergüsse und unästhetische Narben erscheinen.
Die am häufigsten auftretende Komplikation bei diesem Eingriff ist die Kapselkontraktur (das Bindegewebe bildet eine Kapsel um das Implantat und fängt an dieses zusammenzudrücken). Im fortgeschrittenem Stadium muss erneut operiert und die Prothese neu plaziert werden( wenn sie vor dem grossen Brustmuskel liegt wird sie unter diesem plaziert). Des öfteren muss die Prothese ausgetauscht werden. Diese Komplikation hängt nicht von der Technik des Chirurgen und der Qualität des Implantates, sondern von der persönlichen Rückwirkung der Patientin ab.
Einige Frauen sprechen von einer Überempfindlichkeit oder Unempfindlichkeit im Bereich der Brustwarzen. Es kann zu Gefühlsstörungen im Bereich der Hautnarben kommen. Diese Beschwerden verschwinden meisetens mit der Zeit, aber bei einigen Patienten können sie von Dauer sein.
Es gibt keinen Beweis dafür, dass Implantate die Fruchtbarkeit, Schwangerschaft oder das Stillen beeinflussen. Wenn Sie in dem letzten Jahr vor der Opertion gestillt haben, könnte es sein, dass sie ein paar Tage nach der Operation Milch produzieren.Dies könnte ein Unwohlsein hervorrufen, was aber mit einer von uns verabreichten Medikation behandelt werden kann.
Gelegentlich können die Implantate platzen und sich entleeren. Die Implantate können infolge eines Unfalles und seltener auch spontan platzen. Wenn ein mit Kochsalz gefülltes Implantat platzt, entleert es sich und die Lösung wird innerhalb von wenigen Stunden, ohne irgendeine Komplikation, resorbiert.
Aber wenn ein Riss in einem mit Gel gefülltem Implantat entsteht, können ein oder mehrere Probleme auftreten. Wenn die Hülle reisst, aber die Bindegewebskapsel um das Implantat intakt ist, könnten keine Veränderungen auftreten. Aber wenn die Bindegewebskapsel ebenfalls reisst, insbesondere nach grossem Druck, können Silikonpartikel in das umliegende Gewebe eindringen. Es kann zu Veränderungen der Form oder Festigkeit der Brust kommen. In diesem Fall muss dass Implantat gewechselt werden.

Präoperatorische Anweisungen

  • vor der Operation muss eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden;
  • essen und trinken Sie nichts mehr nach Mitternacht vor dem Operationstag;
  • es wird untersagt Aspirin oder Medikamente die Aspirin enthalten 2 Wochen vor der Operation einzunehmen;
  • in der Regel wird der Eingriff nicht während des Monatzyklus vorgenommen;
  • Sie müssen dem Chirurgen und dem Anästhesisten mitteilen, falls Sie gesundheitliche Probleme haben (Blutdruck, Gefässerkrankungen, Infarkt, Blutzuckerkrankheit, Lungenerkrankungen, Gerinnungsprobleme, Epilepsie, neurologischen Erkrankungen, Allergien bei verschiedenen Medikamenten);
  • Sie müssen dem Arzt mitteilen ob Sie eine Zahnprothese oder Kontaktlinsen tragen;
  • falls Sie rauchen, planen Sie mindestens 1-2 Wochen vor der Operation ein, mit dem Rauchen aufzuhören und nicht eher als 2 Wochen nach der Operation wieder damit anzufangen.
  • vermeiden Sie eine masslose Sonnenbestrahlung vor der Operation;
  • halten Sie keine strenge Diät vor der Operation, da diese die Heilung verzögern kann;
  • falls Sie eine Erkältung oder eine Infektion jedlicher Art bekommen, muss die Operation vertagt werden.

Der chirurgische Eingriff

In der Regel wird die Brustvergrösserung unter Vollnarkose durchgeführt und dauert 1- 2 Stunden. Der Schnitt durch den das Implantat eingeführt wird, kann entweder in der Hautfalte unter der Brust, um den Warzenhof (den Bereich um die Brustwarze) oder in der Achselhöhle sein. Man versucht letztenendes den Schnitt so klein und so unauffällig wie nur möglich zu plazieren. Die mit Salzwasserlösung gefüllten Implantate können durch einen Schnitt von 2,5-3 cm eingeführt werden und bei mit Silikongel gefüllten Implantaten ist ein Hautschnitt von 5-5,5 cm notwendig. Was die Plazierung des Implantates vor den Brustmuskel betrifft, kann dieses entweder zwischen Muskel und Brustdrüse, oder unter dem Brustmuskel eingeführt werden. In den letzten Jahren führen wir mit Kochsalz gefüllte Implantate obligatorisch unter dem Brustmuskel und die mit Silikongel gefüllten Implantate, abhängig vom ursprünglichen Aussehens des Busens (Beschaffenheit der Haut, Grad der Brustptosis, Dicke der Brustdrüse und des Fettgewebes), entweder vor oder unter dem Muskel ein. Die Vor- und Nachteile dieser Alternativen in Bezug auf die Schnittstelle und der Implantatplazierung müssen ausführlich im Rahmen der Voruntersuchung besprochen werden. Nach der Operation werden die Drainageschläuche für weitere 24 Stunden beibehalten um die Bildung von Blutergüssen, die die Kapselbildung fördern, zu vermeiden.

Postoperatorischer Klinikaufenthalt

Der postoperatorische Klinikaufenthalt beträgt 1-3 Tage, in diesem Zeitraum werden Antibiotika verabreicht. In den ersten 24-48 Stunden hat man ein Spannungsgefühl, vor allem im Falle der Plazierung unter dem Brustmuskel, was durch Verabreichung von Schmerz- und Muskelentspannungsmitteln behoben werden kann.

Nachbehandlung

Nach der Entlassung werden die Fäden 12 Tage nach der Operation gezogen, was auch durch den jeweiligen behandelnden Hausarzt durchgeführt werden kann. In den ersten 2-3 Monaten nach dem Eingriff muss ein tragfähiger, an die neue Form und Volumen des Busens angepasster, BH getragen werden. In der Regel ist es gut schwere körperliche Anstrengungen in den ersten 2-3 Wochen zu vermeiden. Die Narben sind bis zu 6 Monate gerötet und geschwollen, jedoch nach 9-12 Monaten werden sie glatt und heller. Es wird geraten 1 Jahr nach der Operation Sonnenbestrahlung zu vermeiden, damit keine Pigmentierung der Narben entsteht. Diese werden aber nie ganz verschwinden.
Es müssen regelmässig Kontrolluntersuchungen und Mammografien bei Frauen der Altergruppe mit Brustkrebsrisiko durchgeführt werden. Die Mammografie muss in diesem Fall in einer radiologischen Klinik, von Ärzten mit Erfahrung in der Ausführung einer Mammografie bei einer Brust mit Implantat, gemacht werden. Es können ebenfalls Ultraschalluntersuchungen der Brust durchgeführt werden.

Schlussfolgerungen

Das Wichtigste bezüglich dieser Operation ist der persönliche Wunsch und die eigene Entscheidung. Die emotionellen und psychischen Vorteile dieser Operation ist das Wachsen des Selbstbewusstseins durch die Verwirklichung eines neuen "look". Wir haben eine reiche Erfahrung mit dieser Operation, bei über 4000 Fällen bis jetzt.

Erfahren Sie mehr über diesen Eingriff. Machen Sie einen Termin bei Herrn Dr. Bratu aus.